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Maria Haspel ▪ Dipl. Shiatsu-Praktikerin ▪ Humanenergetikerin ▪ Wegbegleiterin                                                                                                     

Schröpfen

Schröpfgläser

Schröpfen ist eine der ältesten Therapieformen. Ziel ist es, die Selbstheilungskräfte des Organismus zu stärken oder erst wieder in Gang zu setzen, wenn diese von sich aus nicht mehr dazu imstande sind. Schröpfen reguliert und bewegt den Fluss von Qi und Blut im Körper und unterstütz die Ausleitung. Weiters öffnet Schröpfen die Poren der Haut (Schweiß) und hilft diverse pathogene Erreger zu vertreiben.

Beim Schröpfen werden kleine Schröpfgläser erst erhitzt und dann auf die Haut aufgesetzt. Auf diese Weise entsteht an der betreffenden Stelle ein Unterdruck, die Gefäße werden besser durchblutet und Nervenbahnen stimuliert. Muskelverspannungen lösen sich, Schlacken aus den Zellen und dem Zellzwischengewebe werden mobilisiert und durch die Erhöhung der Blutzirkulation und des Stoffwechsels abtransportiert.  

Schröpfen am oberen Rücken

Durch die saugende Wirkung erhöht sich die Blutmenge an der betroffenen Stelle und die Haut verfärbt sich - es entsteht ein Hämatom (Bluterguss), der nach einigen Tagen wieder verschwindet.

Bevorzugte Einsatzgebiete: Lungenerkrankungen, Störungen des Verdauungssystems, Herz-Kreislauf-Störungen, Nieren- oder Blasenentzündung, Muskelverspannungen, Gelenksprobleme usw.

Kontraindikation: Schwangerschaft (stark ausleitend!), Tuberkulose, Krebs, Bluter und Blutverdünner, Diabetes und alle Hautkrankheiten.  

Gua Sha

Gua Sha ist ein Qi bewegende Schabetechnik aus China, aber auch in Europa weit verbreitet. Hierbei wird mit einem Schabewerkzeug (speziell geformtes Büffelhorn oder auch ein Suppenlöffel aus China) mit einer abgerundeten Kante über die eingeölte Haut geschabt, bis sich eine eindeutige Rötung zeigt (Gua = schaben, Sha = sichtbare Zeichen).

Dieses Verfahren verursacht eine verstärkte Durchblutung der Haut, wobei auch Einblutungen in die Haut entstehen, und zwar nur dort, wo das Gewebe tatsächlich minderversorgt ist. Nach mehreren Anwendungen ist die Versorgung des Gewebes wiederhergestellt und es entstehen nur mehr wenige bis keine Einblutungen.

Durch das Schaben werden Stoffwechsel und Durchblutung angeregt, das Qi kann wieder frei fließen und die Beschwerden werden gelindert.

Gua Sha kann ein jeder leicht zu Hause durchführen. Es reicht auch ein abgerundeter Deckel eines Gurkenglases. Gerne zeige ich Ihnen die Technik, die wirklich einfach ist. 

Bevorzugte Einsatzgebiete: Schmerzzustände bei Rücken- und Nackenverspannungen, Kopfschmerzen und Migräne, Abwehr von beginnenden Erkältungen und grippalen Infekten, Stärkung der Abwehrkraft uvm.

Kontraindikation: bei frischen Verletzungen, Wunden, Abschürfungen, auf Sonnenbränden, Hautausschlägen, Hautrissen, bei Akne oder Leberflecken, am Bauch schwangerer Frauen und wenn noch Einblutungen der letzten Sitzung sichtbar sind.
Vorsicht ist geboten bei stark geschwächten Patienten sowie bei Blutungsneigung bzw. bei Einnahme von Marcumar.

Moxen

Moxazigarre

Die Moxibustion (kurz Moxen) ist eine effektive und nebenwirkungsfreie Wärmebehandlung mit Beifuß- oder Wermutkraut. Sie wird eingesetzt, um die Energie des Körpers zu verstärken und um ihn zu erwärmen, im Fall von niedriger Temperatur und Feuchtigkeit (äußere Kälte) oder Erschöpfung und chronischer Müdigkeit (innere Kälte).

Behandelt wird entweder ein Akupunkturpunkt oder eine schmerzende Stelle. Die Hitze des brennenden Beifußkrauts dringt tief in den Körper ein und wirkt durchblutungsfördernd, keimtötend, entspannend und schmerzlindernd. 

Bevorzugte Einsatzgebiete: Kältegefühl im Körper (wie frieren, kalte Füße, ...), niedriger Blutdruck, Durchblutungsstörungen, chronische Atemwegserkrankungen (zB. chronische Bronchitis), Drehen des Kinder bei Beckenendlage, Narbenentstörung, Kälteerkrankungen wie zB. Durchfall auch chronisch (M. Crohn, Colitis ulcerosa, Reizkolon), Rücken- und Gelenksschmerzen, Erschöpfungszustände uvm. 

Kontraindikation: Nicht anzuwenden ist die Moxibustion im Bereich des Gesichtes, des Kopfes, in der Nähe der Schleimhäute, bei Fieber, akuten Entzündungen oder während der Menstruation (Regelblutung).